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Deutscher Umweltpreis – Sichtbarkeit und Wertschätzung für interdisziplinäre Wegbereiter

08.02.2013 – In Sachen Ökologie ist der Deutsche Nachhaltigkeitspreis die höchstdotierte Auszeichnung in ganz Europa. 500.000 Euro winken Pionieren aus Wirtschaft und Wissenschaft, die sich für den Umweltschutz stark machen. Noch bis zum 15. Februar können Kandidaten nominiert werden. Im Oktober werden sie ausgezeichnet und erhalten so Sichtbarkeit und Wertschätzung in Ihrem Engagement, etwas für das Klima und unsere Erde zu tun. Das Wort Energiewende schaffte es bereits in den englischen Sprachgebrauch. Mit dem Deutschen Umweltpreis finden die Ideen hoffentlich zahlreiche Nachahmer.

Wir Menschen und unser Planet sind einer wachsenden (Umwelt)Belastung ausgesetzt. Das bestreitet heute keine/r mehr. Selbst Barack Obama, der noch im US-Wahlkampf das Thema Umweltschutz tabuisiert hat, hat mit sich in seiner Antrittsrede zur zweiten Legislaturperiode klar dazu bekannt (YouTube: Antrittsrede von Barack H. Obama, Weißes Haus, 21.01.2013)

Weltweit engagieren sich immer mehr Menschen für eine nachhaltige Entwicklung. Sie schützen Klima und Umwelt, gehen schonend mit Ressourcen um und steigern die Effizienz. Drei dieser Unternehmer wurden 2012 mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet: Günther Cramer (SMA Technology AG), Dr. Andreas Bett (Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE) und Hansjörg Lerchenmüller (Soitec Solar GmbH). Was genau sie zu besonderen Persönlichkeiten macht, werde ich in kommenden Blogartikeln beleuchten.

Heute geht es mir um Folgendes: Um die Herausforderungen unserer Gesellschaft zu meistern, brauchen wir idealistische Enthusiasten und enthusiastische Idealisten. Pionier sein ist genial und gibt uns sehr viel auf der Suche nach dem Sinn im Leben. Nur mal ehrlich: Solange wir dies allein tun, fühlen wir uns wie Don Quijote im Kampf gegen die Windmühlen. Mit Mitstreitern Kooperation eingehen – das ist der ideale Weg, um interdisziplinäre Lösungsansätze zu entwickeln. Und die pfiffigsten Lösungen verdienen Sichtbarkeit und Wertschätzung. Damit sie zahlreiche Nachahmer finden.

Mit dem Deutschen Umweltpreis ehrt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) seit 1993 Akteure für ihren Einsatz im Umweltschutz. Mit 500.000 Euro ist er die höchstdotierte Auszeichnung in Sachen Ökologie in ganz Europa. Geehrt werden Persönlichkeiten, UnternehmerInnen aus dem Mittelstand und Wissenschaftler. Damit beabsichtigt die DBU, zu motivieren und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu stärken. Die Leitidee des Preises:

  • Die ausgezeichnete Leistung besitzt in erster Linie Vorbildfunktion für andere Personen, Unternehmen und Organisationen.
  • Die zu prämierende Leistung trägt dazu bei, Umweltprobleme rechtzeitig zu erkennen und mit Hilfe geeigneter Vorsorge- und Umsetzungsstrategien zu entschärfen.
  • Die Verdienste sind derart überzeugend, dass ein Nachahmungseffekt erzielt wird. Entsprechend stehen Modellcharakter und praktische Umsetzbarkeit im Vordergrund.
  • Innovative, vernetzte ganzheitliche Lösungsansätze werden besonders berücksichtigt. Dabei werden kooperationsstiftende Leistungen mit interdisziplinärer Ausprägung vorrangig bewertet.

Mehr als 8.200 Modellprojekte wurden von der DBU mit über 1,4 Milliarden Euro gefördert. Bemerkenswerte Forschungsergebnisse werden genauso berücksichtigt wie innovative Produkte, umweltfreundliche technische Prozesse oder die Lebensleistung einer Person im und für den Umweltschutz. Für den diesjährigen Preis können noch bis zum 15.02.2013 Kandidaten vorgeschlagen werden. Dazu berechtigt sind Vertreter aus Arbeitgeber- und Branchenverbänden, Forschungseinrichtungen und Wissenschaftsgremien, Gewerkschaften und kommunalen Spitzenverbänden, Glaubensgemeinschaften und Umweltschutzverbänden, Medien sowie aus dem Kreis der Preisträger des Deutschen Umweltpreises und des Kuratoriums.

Jährlich gehen zirka 100 Anträge bei der DBU-Geschäftsstelle ein. Unter Einbindung externer Gutachter wird zunächst eine Vorauswahl getroffen und den Juroren vorgelegt. Die 16 unabhängigen Experten aus Wirtschaft, Gesellschaft, Wissenschaft und Medien prüfen die Vorschläge. Auf Grundlage der Jury-Empfehlung trifft das 14-köpfige Kuratorium die endgültige Entscheidung. Im Oktober findet in Osnabrück die feierliche Preisverleihung statt. Laudator ist unter anderen Bundespräsident Joachim Gauck.

Mutig voran gehen, Lösungen entwickeln und uns im Prototyping auch in Fehlertoleranz üben – das ist der richtige Weg, um unsere Zukunft und die Zukunft unseres Planeten zu sichern. Das Wort “Energiewende” schaffte es bereits in den englischen Sprachgebrauch. Die Welt schaut neugierig und genau, was wir an spannenden Ideen präsentieren und eifert uns nach. Lasst uns diese Aufmerksamkeit nutzen, um das Thema Nachhaltigkeit weiter voran zu treiben. Ich bin dabei – Ihr auch?



Quelle des Artikels und Fundgrube für weitere Informationen und Inspiration in Sachen Umwelt: http://www.dbu.de/umweltpreis.


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