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stoersender.tv – Hildebrandt und Hanitzsch eröffnen Spielwiese für Störenfriede

25.01.2013 – Es ist vollbracht! Stefan Hanitzsch realisiert mit Dieter Hildebrandt das bisher größte Crowdfunding-Projekt in Deutschland. Ihr Ziel: Extremisten auf’s Korn und Politiker auf den Arm nehmen. Aber das ist nur Mittel zum Zweck: Sie setzen sich für ein gerechtes Europa, für eine gerechte Welt ein und befreien uns so aus der (vermeintlichen) Dauerkrise. Dafür haben sie das Who is who der Deutschen Kabarettisten, Demokratie-Bewegung, Pazifisten, Lobby-Kontrollisten und ein illustres Netzwerk aus Störenfrieden um sich versammelt. Bis 10.02. kann man sich noch am stoersender.tv aktiv beteiligen.

„Zuschauen war gestern. Heute gibt’s Störsehen.“ schreibt Stefan Hanitzsch, freiberuflicher Journalist und PR-Berater über das Projekt stoersender.tv bei startnext. Dieter Hildebrandt, für mich einer der brillantesten Urgesteine Deutscher Kabarettkultur, ist „künstlerischer Aufsichtsrat“. Gemeinsam haben sie eine außergewöhnliche Wette gewonnen: Unabhängig von den großen Medienanstalten wollen – nein werden! – sie ein Netzwerk und Forum für Störenfriede aufbauen.

Ihr Engagement gilt der Demokratie. Aufgescheucht werden all jene, die selbige stören. „Weil unabhängige Medien aus einem Demokratie-auf-dem-Papier-Tiger einen Rechtsstaat mit Zähnen machen.“ Alle Themen, die das selbstbestimmte Leben betreffen, sind bei Stefan & Co. ganz oben auf der Liste.

Stefan schreibt weiter: „Wenn Dieter Hildebrandt zum Stören aufruft, ist Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig nicht weit. Auch Georg Schramm und Roger Willemsen haben schon seit Längerem zugesagt. Inzwischen sind sehr viele großartige Künstler Feuer und Flamme und wollen das Störkraftwerk anheizen. In alphabetischer Reihenfolge: Michael Altinger, HG.Butzko, Bruno Egli, Ottfried Fischer, Monika Gruber, Dieter Hanitzsch, Luise Kinseher, Sandra Kreisler, Ecco Meineke, Maria Peschek, Gerhard Polt, Urban Priol, Helmut Schleich, Martina Schwarzmann, Ludo Vici, Claus von Wagner, Konstantin Wecker, Hans Well, Sigi Zimmerschied und viele andere mehr.“

Beim stoersender.tv wird jedoch nicht nur politisches Kabarett ins Netz verlegt. Vielmehr soll eine Plattform kritische Geister versammeln. Und dazu sind natürlich auch NGOs, Journalisten und politische Bands für Programm und nicht zuletzt für‘s Stören herzlich eingeladen.

V.I.P. – Very Intelligent Pressefreiheitskämpfer

Ich finde Idee und Umsetzung grandios – nicht nur weil wir uns mitten im Bundestagswahljahr befinden. Mit einem Jahresabo stoersender.tv habe ich mich am Projekt auf startnext beteiligt. Damit habe ich mir nicht nur zwanzig Folgen á dreißig Minuten Sendung in HD jeweils drei Tage vor der öffentlichen Publikation gesichert. Ich habe Wahlrecht im Störsender-Forum und kann so das Programm aktiv mit beeinflussen.

Dieses Demokratieprinzip wird weiter ergänzt durch die Chance, eigene Videos in die gemeinsame stoersender.tv-Website einzubinden. So werde ich selbst zur Very Intelligent Pressefreiheitskämpferin und kann gemeinsam mit meinem praktisch NACHHALTIG Netzwerk in künstlerischer und redaktioneller Freiheit auf der Plattform des stoersender.tv über das Programm mit entscheiden. Mir gribbelt es daher auch schon mächtig in den Fingern, Texte, Sizzen und Videos zu produzieren.

Am meisten treibt mich der Wunsch um, Menschen und ihre Aktionen aufzuzeigen, die heute schon dem neuen Trend menschlicher Betriebswirtschaft und nachhaltigem Wirtschaften folgen. Ich möchte Mut machen statt Unruhe stiften. Denn ich glaube, dass dies sinngebender wirkt als jeder Nihilismus am Kriegsschauplatz. Schließlich sollen ja keine Schubladen wie beispielsweise „Arbeitgeber versus Arbeitnehmer“ befüllt werden. „Schubladen sind für Socken da!“ (Stefan Hanitzsch)

Stören – Impulse für das Denken und besser machen

Was mir am Prinzip des „Störens“ gefällt, ist, dass jeder dieser Impulse zum Nachdenken und Nachfühlen anregt. An anderen Meinungen kann ich mich reiben und in meiner Argumentation wachsen. Nichts schlimmer als Ja-Sager! Sie haben kein Profil, keine Ecken, keine Kanten. Doch Obacht! Nein-Sager sind genauso übel. Sie haben keine eigenen Ideen sondern lehnen einfach alles ab. Was wir brauchen sind Querdenker!

Anhand konkreter Texte, Videos, Audios, Skizzen, Karikaturen, Fotos, Liedern … zu diskutieren fällt uns leichter. Fremde Schriften zu hinterfragen und kritisch zu redigieren ist immer einfacher als eigene Gedanken zu entwickeln, zu Papier oder in andere multimediale Formen zu bringen. Genau deswegen brauchen wir Netzwerke wie den stoersender.tv! Die Schwarmintelligenz des Forums gepaart mit dem intelligenten Witz der Initiatoren kann diesen positiven Diskurs anstoßen.

Mir gefällt, dass stoersender.tv nicht nur virtueller Platz für Störenfriede, sondern gleichzeitig auch ein Kampagnen-Werkzeug wird. Stefan: „Hier verabreden wir Strategien, Störaktionen … Je mehr Störenfriede aus aller Damen und Herren Länder mitmachen – sei es im Interview, sei es im Forum, sei es bei Störaktionen auf eigene Faust – desto besser.“ Und auf der Website können diese Aktionen dann wieder Sichtbarkeit bekommen.

Das ist es uns wert! 132.666 Euro gesammelt

Mann oder Frau kann über die GEZ-Gebühr geteilter Meinung sein. Ich zahle sie aus Überzeugung. Denn ohne sie gäbe es keine Sendungen wie „Neues aus der Anstalt“, „ZDF@bauhaus“, „3sat Kulturzeit“, „quer“, „nano“, „Wissen vor 8“ oder auch „ARD-Mediathek“ und „ZDF-Mediathek“, die zumindest für sieben Tage das Programm für uns zu jeder Tag- und Nachtzeit verfügbar machen.

Zwar sind die „Öffentlich Rechtlichen“ per Rundfunkstaatsvertrag der Objektivität und Überparteilichkeit verpflichtet, jedoch ist der Einfluss von einzelnen Politikern, Lobbyisten und Kirchenoberhäuptern zu groß für mein Demokratieverständnis. Zu stark machen sich die Programmchefs von Quoten, Mainstream und Werbeeinnahmen abhängig. Der Zwangsfinanzierung der GEZ zum Trotz.

Wenn sich also über die Crowdfunding-Plattform startnext 2.347 Menschen zusammentun (Stand: 25.01.2013, 12:40 Uhr) und gemeinsam 132.666 Euro in einen Topf für einen unabhängigen Kanal werfen, dann ist das ein deutliches Zeichen. Ich weiß, wie schwierig es ist, allein 5.000 Euro über Crowdfunding zu finanzieren. Deshalb bin ich um so stolzer, beim stoersender.tv aktiv dabei zu sein.

Das Mindestziel von 125.000 Euro für den unabhängigen Sender ist also nun erreicht. Jeder Euro mehr machen zusätzliche Sendungen und Kampagnen möglich. 16 Tage bleiben Dir noch, um Dich als V.I.P. zu beteiligen. Bis 10.02.2013 23:59 Uhr einfach Dein Dankeschön auswählen und so einen Beitrag für mehr Demokratie in unserem Land leisten. Mach mit!

Es grüßt Dich,

Foto: stoersender.tv


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