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Technologien auf die wir warten? - Mein ganz persönlicher "Technology Review": Intelligente Ampeln (2/7)

09.01.2013 – Wie wäre es, wenn wir nur noch kurz an einer roten Ampel stehen müssten? Wie wäre es, wenn eine Ampel erkennt, ob wir der einzige Gast an der Kreuzung sind und uns auf Grün schaltet? Wie wäre es, wenn Ampeln sich nur dann automatisch einschalten, wenn es überhaupt etwas zu regeln gäbe? Wir hätten deutlich weniger Rote-Ampel-Sünder. Und dafür braucht es eigentlich nicht viel. Die entsprechende Sensorik ist bereits an allen größeren Kreuzungen vorhanden. Die Technologie ausgereift. Allein was fehlt ist ein Programmierer, der die EPROMs auf den Neuesten Stand bringt.

Monatlich berichtet der Technology Review über neueste technologische Trends, die das Zeug dazu haben, unsere Gesellschaft zu verändern. Für die Februar-Ausgabe setzt Robert Thielicke, Chefredakteur des Heise Zeitschriften Verlag, auf Schwarmintelligenz.

Über startnext stellt er Wunschkandidaten für die nächste Ausgabe vor: 16 Ideen, die unseren Alltag nachhaltig verbessern sollen. Bis 06.01. konnte jeder virtuell 3.000 Euro auf seine präferierten Ideen setzen und abstimmen, was wir wirklich brauchen. Meine Präferenzen stelle ich in einer kleinen siebenteiligen Serie vor und begründe, warum ich eine Realisierung der Ideen begrüßen würde.

Meine zweite Wahl liegt auf Intelligenten Ampeln. Ich setze dafür virtuelle 850 Euro. Ampeln helfen den Verkehr zu regeln. Gerade dort wo sich große und viel frequentierte Straßen kreuzen, machen sie auch Sinn. Die Automatisierung der Vorfahrt über Ampeln an diesen Kreuzungen halte ich dort, wo der Platzbedarf für einen Kreisverkehr größer als der zur Verfügung stehende Raum ist, auch für richtig.

So weit so gut. Was mich wirklich nervt ist, dass es gerade in Großstädten wie Stuttgart viel zu viele Ampeln gibt. Mal abgesehen davon, dass wir auf diese Weise zu viel Energie verschwenden, entsteht eine „Vorfahrtskultur“ in der Paragraf 1 der Straßenverkehrsordnung (für alle, die sich nicht mehr erinnern: „Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.“) zunehmend vergessen wird. Gerade Fußgänger und Radfahrer leiden darunter.

Regelrecht gefährlich wird es, wenn Ampeln so geschaltet sind, dass man ewig warten muss. Das nervt und führt dazu, dass wir gegen die Verkehrsordnung verstoßen und zu Rüpelradlern oder Raudiwadlern werden. Hand aufs Herz: Spätestens wenn wir vor einer roten Ampel warten, die über eine Straße führt auf der weit und breit kein Fahrzeug zu sehen ist, kommt jeder in Versuchung, die Straße bei Rot zu überqueren. Ich nehme mich da nicht aus.

Robert Thielicke von Heise schreibt nun zur Idee: „Rote Ampel, leere Kreuzung – das muss nicht sein. […] Mit modernen Sensoren ließen sich Ampeln viel flexibler steuern. Man müsse es nur machen.“ Denn praktisch alle größeren Kreuzungen sind heute mit Induktions-, Infrarot- oder Videosensoren ausgestattet. Benötigt wird lediglich eine Schaltlogik, die Dauer und Reihenfolge der einzelnen Phasen je nach Verkehrsdichte ändert.

Das wäre doch eine gute Idee, oder was meint Ihr? Am besten dann gleich noch mit Solarpanelen oder kleinen Windrädern kombinieren, die dann auch für die nachhaltige Stromversorgung sorgen… und natürlich Ampeln zurück bauen, wo sie unnötig sind.


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