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Radkultur ist Kult am Rad - und dabei auch noch wirtschaftlich

11.09.2012 – Fahrräder sind auch knapp 200 Jahre nach der Erfindung durch Karl Drais die effizientesten Maschinen, die wir zur Fortbewegung kennen. Nicht nur das, sie bieten Fahrspaß, einen gesunden Körper und jede Menge Möglichkeiten zur Entfaltung der eigenen Persönlichkeit. Obendrein lohnt es sich auch aus wirtschaftlichen Gründen, sich mit fahrradfreundlichen Mobilitätskonzepten im Unternehmen zu beschäftigen. Gute Gründe, sich mit dem Fahrrad mal genauer zu beschäftigen. Ein besonderer Anreiz könnte zudem der Ideenwettbewerb “BW sucht Deine RadIDEE” sein.

Aufstehen. Morgentoilette. Auf dem Balkon trinke ich Latte macchiato und genieße die ersten Sonnenstrahlen. Gleichzeitig beantwortet mir dies die Frage, wie ich mich heute anziehe bzw. ob ich Regenschutz brauche. Denn egal ob Wind oder Wetter: gleich schwinge ich mich aufs Rad und fahre ins Büro meines Kunden.

Auf den ersten Metern rolle ich an der Blechlawine vorbei. In jedem Auto sitzt ein/e FahrerIn. Sie stehen – ich fahre, was mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Schöner wird es dann, wenn ich in den Park einbiege. Mir begegnet ein Tweed Runner. Cooles Outfit, cooles Rad – ich grüße und er grinst zurück.

Nicht mehr lange und die Blätter färben sich wieder bunt. Ich rieche frisch gemähten Rasen. Die Luft ist kühl. Ich höre das Surren der Reifen und meinen Atem. Mein Kreislauf kommt in Schwung beim letzten Anstieg zu meinem Ziel.

Dann rolle ich geradewegs auf’s Firmengelände. Stelle mein Rad in der Fahrradstation ab und laufe in den vierten Stock. Vereinzelt schauen die Menschen mich irritiert an, wie gut gelaunt ich „Guten Morgen“ in die Runde rufe. Der Tag und die strategische Beratung beim Kunden kann beginnen!

Das genialste Fahrzeug unserer Zeit: Freiheit, Genuss, frische Luft und flotte Fortbewegung

Wer als Kind Fahrradfahren lernt, wird dies niemals vergessen. Ich beobachte mit Freude, dass das Rad sich seinen Platz im Alltagsverkehr Stück für Stück wieder zurück erobert.

Die Motive des Einzelnen sind dabei sehr unterschiedlich. Mein stärkstes Motiv ist die Lebensfreude und das Gefühl, meinen Körper zu kennen und mich in ihm und mit ihm wohl zu fühlen. Für andere ist es der Umweltschutz oder die Begeisterung für den Radsport. Wieder andere sparen sich Spritgeld und schwingen sich aus finanziellen Gründen aufs Einspurige.

So ist auch nicht verwunderlich, dass die Bandbreite der Designs und Fashion eine große Vielfalt bietet. Zum Beispiel erfreut sich Tweedrunning immer mehr Beliebtheit:

Eurobike 2012 – Aufbruchstimmung in einem wachsenden Markt

Ich war sehr begeistert von der großen Vielfalt, die auf der Eurobike in Friedrichshafen geboten war. Da ist für jeden was dabei. Mit meiner Begeisterung für Technik bin ich zudem fasziniert, was sich im Bereich Pedelecs mittlerweile bewegt und wie das Fahrrad nun auch seinen Siegeszug im bergigen Gelände und bei „Golden Agern“ antritt.

Allein wenn man bedenkt, wie viele der namhaften Fahrrad-Unternehmen aus Baden-Württemberg stammen, lässt mich immer wieder staunen. Wir haben einen Teil in diesem Jahr gemeinsam mit Staatssekretärin Gisela Splett besucht: RadKULTUR Aufbruchstimmung in einem wachsenden Markt – Rückblick Messerundgang StS Gisela Splett

Ideenwettbewerb “BW sucht Deine RadIDEE” – noch bis zum 30.09.2012

Mit meinen Kollegen von helios und raumkom gebe ich dem Thema Fahrrad im Auftrag des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur hier im Ländle Rückenwind. Schwaben und Badener sind für ihre Innovationskraft und ihren Erfindergeist weltweit berühmt.

Hier gelingt immer wieder die Symbiose zwischen Tradition und Innovation. Beweisen können es alle wieder einmal beim Ideenwettbewerb BW sucht Deine RadIDEE.

Gesucht werden Ideen, die das Alltagsradeln schöner machen. Bewertet werden die RadIDEEN in den Kategorien „Sicherheit“ und „Mode & Bekleidung“. Wir wollen jede/n ermuntern, sich mit dem System Fahrrad zu beschäftigen.

Bis zum 30.09.2012 können noch RadIDEEN eingereicht werden unter: www.bw-sucht-deine-radidee.de. Ende Oktober startet dann die Vergabe des Publikumspreises unter den von der Jury ausgewählten Top10 Nominierten.

Betriebliches Mobilitätsmanagement – eine lohnende Investition

(Gemeinsam) Radfahren wirkt sich positiv auf das Arbeitsklima und somit auf die Zufriedenheit, Kontinuität und Identifikation mit dem Unternehmen aus. Alltagsradler sind zudem deutlich entspannter und leistungsfähiger. Es gibt sehr viele Gründe, sich mit betrieblichem Mobilitätsmanagement (BMM) zu beschäftigen. Zum einen bietet es der Gesellschaft einen konkreten Nutzen, der auch uns wirtschaftliche Vorteile bietet. Beispielsweise können aufgrund gestärkter Gesundheit und Fitness Fehlzeiten von Mitarbeitern verringert werden. Fahrradfreundliche Arbeitgeber haben die Nase vorn bei der Suche nach Fach- und Führungskräften. Mit dieser besonderen Form des Umweltschutzes werden wir im BMM zudem unserer Verantwortung zur Nachhaltigkeit gerecht(er).

Es gibt weniger Staus auf dem Arbeitsweg, was die Lebensqualität gerade in Städten und Ballungsräumen deutlich verbessert. Durch Fahrgemeinschaften – ob per Bus, Bahn, Auto oder Rad – kann der Teamgeist und die gegenseitige Rücksichtnahme gestärkt werden. Das wirkt sich positiv auf das Arbeitsklima und somit auf die Zufriedenheit, Kontinuität und Identifikation mit dem Unternehmen aus.

Aber auch Bau- und Betriebskosten können gesenkt werden. Beispielsweise können vier bis sechs Fahrräder komfortabel auf einem Autostellplatz untergebracht werden. Kommen dann noch Carsharing-Konzepte wie beispielsweise flinc dazu, können die Kosten am Bau drastisch gesenkt werden – und das Budget gewinnbringend zum Beispiel in Radchecks für Mitarbeiter reinvestiert werden.

Aktionen wie beispielsweise ein Aufruf der Mitarbeiter zur Teilnahme am Ideenwettbewerb, aber auch gemeinsame Radtouren zu den Konferenzen sind Beiträge für Innovationen und Nachhaltigkeit.

Machen Sie mit!

Wir von praktisch NACHHALTIG regen zum positiven Diskurs an und stärken die Fahrradfreundlichkeit der Wirtschaft. Und haben dabei noch große Freude, wenn wir Unternehmen dabei unterstützen und beraten können. Neugierig geworden? Ich freue mich, wenn Du mit mir Kontakt aufnimmst.

In diesem Sinne lade ich Euch, meine geschätzten Leser und Interessenten ein: Schreibt mir Eure Erfahrungen. Teilt mit uns Eure positiven wie negativen Erfahrungen rund um Fahrradfreundlichkeit in Ihrem persönlichen Umfeld und wie Ihr damit umgegangen seid. Diskutiert mit. Ich freue mich darauf!


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